Habemus Verteidiger

Mit der Verpflichtung von Heiko Butscher hat die Eintracht einen großen Schritt nach vorne gemacht. Mit dem Neuzugang vom SC Freiburg könnte die Misere auf der linken Abwehrseite, die seit dem Abgang von Christoph Spycher besteht, beendet werden. Nach den unterdurchschnittlichen Leistungen von Djakpa und Tzavellas wird auf der linken Abwehrseite zukünftig wohl mit Butscher ein gelernter Innenverteidiger, der zudem auch auf der linken Seite spielen kann, gesetzt sein. Butscher bringt zudem die Erfahrung aus 169 Bundesligaspielen mit, auch wenn er in dieser Saison erst acht mal für den SC Freiburg auf dem Rasen stand. Auch wenn Butscher nicht der defensive Heilsbringer ist: Die Frankfurter Abwehr wird durch den Neuzugang (Vertrag bis Juni 2013) an Stabilität gewinnen. Die Zeiten der Stoppfehler und langen Sinnlospässe auf der linken Seite sind vorbei. Hoffentlich. Und wenn Hübner jetzt noch Caio und Tzavellas weg bekommt, dann kann die winterlicher Transferperiode durchaus als erfolgreich bezeichnet werden.

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2012. Wie immer.

Es ist vorbei. Eines der schlimmsten Jahre in der Geschichte des Profifussballs bei Eintracht Frankfurt ist nun Geschichte, und das neue Jahr 2012, soll – zumindest in den ersten fünf Monaten – dafür genutzt werden, um die Schmach des unnötigsten Abstieg aller Zeiten endgültig vergessen zu machen. Spätestens am 6. Mai wissen wir dann, ob die Mission “Direkter Wiederaufstieg” den Herren vom Main geglückt ist. Doch in der Tat: Ganz so schlimm, wie es so mancher Anhänger des Vereins des Herzens sieht, steht es um die Eintracht dann doch (noch) nicht. Nach 19 Spieltagen steht der Absteiger auf dem dritten Platz der Tabelle. Einen Punkt hinter Greuther Fürth und auch der verdiente Spitzenreiter aus Düsseldorf ist mit drei Punkten Vorsprung nicht in uneinholbarer Ferne.

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Dein Weihnachtsgeschenk für Frankfurter Kinder

Geschenke bekommen ist toll und deshalb freut sich bestimmt jedes Kind auf Weihnachten. Schon das Schreiben des Wunschzettels macht eine Menge Spaß. Damit auch bei den Kindern die Wünsche in Erfüllung gehen, deren Eltern nicht soviel Geld haben oder die vielleicht gar keine Eltern mehr haben hat das Frankfurter Kinderbüro vor 16 Jahren die Weihnachtsaktion “Ihr Weihnachtsgeschenk für Frankfurter Kinder” gestartet. Kinder, die in einer solch besonderen Situation leben können einen Wunsch bis 20 € auf eine Wunschkarte schreiben. Diese Karten werden dann an großen Weihnachtsbäumen aufgehängt, die an öffentlichen Orten stehen (siehe Standortliste). Diejenigen, die gerne einen Wunsch erfüllen möchten, nehmen eine Karte, kaufen das Geschenk, packen es ein und hängen die Wunschkarte an das Geschenk. Überall wo ein “Wunschbaum” steht, kann man das Geschenk wieder abgeben. Die Päckchen werden hier im Kinderbüro gesammelt und kurz vor Weihnachten an die Kinder verteilt. In diesem Jahr werden wieder über 3000 Frankfurter Kinder beschenkt werden. Damit die Geschenke die Kinder rechtzeitig erreichen, müssen sie bis spätestens Donnerstag, den 15.12.2011 abgegeben werden.

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Spitzenspiele

Auf geht´s in den vorletzten Spieltag der Hinrunde in der Aufstiegs-Saison. Unsere geliebte Eintracht tritt morgen in der südlichsten Spielstätte der zweiten Liga an. Dem TSV 1860 München, der vom Traditionsverein zum Retortenclub mutiert ist, droht die dritte Heimniederlage in der Saison, und damit der Verbleib im tiefgrauen Mittelfeld des Unterhauses. Mindestens genauso wichtig wie der “pro Forma-Sieg” der Eintracht in der bayerischen Landeshauptstadt ist hingegen das sogenannte Spitzenspiel am Montag, das den Spieltag komplettieren wird. Dort treffen nämlich Fortuna Düsseldorf und die SpVgg Greuther Fürth aufeinander. Und der informierte Zweitlige-Anhänger erkennt hier sofort, dass diese beiden Mannschaften, die direkten Verfolger des derzeitigen Spitzenreiters (!) sind. Mindestens einer der beiden Verfolger wird Punkte lassen. Bei einer Punkteteilung hat die Eintracht sogar die große Chance, einen Vorsprung auf die Konkurrenten herzustellen. Unabhängig von der Aufstellung, die Trainer Veh dieses Mal ungewohnt geheimnisvoll inszeniert, wird das Spiel in München ein harter Brocken. Denn trotz schwankender Leistungen in dieser Saison, sind die Bayern immer für eine Überraschung gut, wie zuletzt beim Auswärtssieg in Ingolstadt. Wie auch immer: Wer aufsteigen will, muss auch den TSV 1860 schlagen. In diesem Sinne. Auswärtssieg!

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Glück, Stärke, Dusel

Es lebt sich wohl ganz angenehm, so als Tabellenführer. Das kann der geneigte Eintracht-Fan zumindest deuten, wenn er oder sie gestern den Auftritt von Heribert Bruchhagen im Sport-Flaggschiff “heimspiel!” des Hessischen Rundfunks gesehen hat. Der Vorstandsvorsitzende brachte dann auch gleich noch den Torschützen des Siegtores vom Sonntag mit ins Studio und so war sie fast perfekt, die Frankfurter Aufstiegsidylle. Selbst das Anbiedern von Thomas Berthold brachte Bruchhagen nicht aus der Ruhe, der den Weltmeister von 1990 einfach links liegen ließ, wenn Berthold ansetzte, und Bruchhagen erklären wollte, wie das Scouting und die Finanzierung der Eintracht zukünftig aufgestellt werden muss. Bruchhagen indes nutze die Chance, um wieder einmal darauf hinzuweisen, dass die Eintracht im Deutschen Profifussball eine Spitzenposition inne hätte, wenn das es nicht das Fernsehgeld gäbe, von dem die Eintracht durch den Abstieg jetzt noch weniger bekäme, und die etablierten Vereine immer mehr. Das ist zwar jetzt doof, aber selbst verschuldet.

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